Der Zusammenschluss der drei Mülheimer Förderschulen LES ist vollzogen

Der Rat der Stadt Mülheim hatte im Dezember 2014 beschlossen, die Peter-Härtling-Schule ganz zu schließen und die Tersteegen-Schule als eigenständige Schule ebenfalls zu schließen und als Teilstandort der Wilhelm-Busch-Schule anzugliedern. Dieser Beschluss ist umgesetzt. Die Wilhelm-Busch-Schule arbeitet nun mit vier Standorten. Der Hauptstandort ist am Springweg, ein Teilstandort in Form von zwei Kooperationsklassen ist an der benachbarten Erich Kästner - Schule, die Schule für Kranke befindet sich in Mülheim Saarn und der neue Teilstandort ist an der Klotzdelle.

Namensfindung nach dem Zusammenschluss der Schulen

 

Es gab mehrere Vorschläge von Lehrern und Lehrerinnen, Schülern und Schülerinnen sowie Eltern für die Namensfindung. Die Schulkonferenz hat die folgenden Vorschläge zur Wahl zugelassen:                                   

Name

Begründung

 

Albert-Einstein-Schule

Neben seiner Genialität wird gesagt, dass Einstein Autist war und zeitlebens ein merkwürdiger Mensch. In der heutigen Zeit wäre er vermutlich ein Förderschüler. 

 

 

 

Anne Frank Schule

Eine engagierte mutige junge Frau, die sich vor allem als Schriftstellerin in der Zeit des Nationalsozialismus gegen Rassismus einsetzte. 

 

 

 

Bettina von Arnim Schule

Eine emanzipierte und engagierte Frau des 19. Jahrhunderts, die sich stark für benachteiligte Menschen einsetzte. 

 

 

 

Christoph-Schlingensief-Schule

Christoph Schlingensief, regionaler Künstler, hat sich stets für das soziale Engagement eingesetzt.

 

 

 

Ellen-Key Schule

Ellen Key geb. 11.12.1849 setzte sich stark für Kinderrechte ein.

 

 

 

Glückauf Schule

Bergmannsgruß, mit dem die Bergleute sich Glück beim Abbau wünschen. Die Blütezeit des Bergbaus in Mülheim liegt im späten 17. Jahrhundert.

 

 

 

Helene Lange Schule

Pädagogin (19./20. Jahrhundert) und aktiv in der Gleichberechtigung 

 

 

 

Wilhelm-Busch-Schule

Die Schule hat sich bereits unter diesem Namen mit ihrer pädagogischen Arbeit und dem Ziel, dem ständigen Wandel und Ansprüchen gerecht zu werden, über die Grenzen Mülheims hinaus einen Namen gemacht. - 

 

 

 

Jeder Schüler und jede Schülerin ab Klasse 5, ein Erziehungsberechtigter pro Familie, jede(r) feste Mitarbeiter/Mitarbeiterin hat eine Stimme und bekommt einen Stimmzettel. Die Wahlzeit endet am 17.03.2016 um 12.00 Uhr. Die Stimmzettel werden im Sekretariat in einer Art Wahlurne gesammelt.  Nach den Osterferien werden die Stimmzettel von der Schulleiterin, einem Vertreter des Lehrerrates und der Schulpflegschaftsvorsitzenden sowie einem Schülersprecher ausgewertet.

 

Nach den Osterferien wurden die Stimmen ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 70%. Mehrheitlich wurde sowohl im Wahlkreis Heißen (Standort Klotzdelle) als auch im Wahlkreis Dümpten (Standort Springweg) der Name 

                                                          Wilhelm-Busch-Schule 

bestätigt. Die Stimmen verteilten sich folgendermaßen auf die vorgeschlagenen Namen:

 

Name

Wahlkreis Heißen

Wahlkreis Dümpten

insgesamt

Albert-Einstein-Schule

 

45

 

 

20

 

65

Anne Frank Schule

 

29

 

 

19

 

48

Bettina von Arnim Schule

 

5

 

 

1

 

6

Christoph-Schlingensief-Schule

 

11

 

 

4

 

15

Ellen-Key Schule

 

16

 

 

20

 

36

Glückauf Schule

 

55

 

 

29

 

84

Helene Lange Schule

 

4

 

 

7

 

11

Wilhelm-Busch-Schule

 

62

 

 

99

 

161