Merkmale unserer Arbeit

Die im Folgenden beschriebenen Merkmale unserer Arbeit unterliegen keiner hierarchischen Gliederung, sondern werden im Detail als gleichrangig betrachtet, weil sie nur im Zusammenwirken ein sinnvolles und zukunftsweisendes Ganzes ergeben.

Sowohl die Förderschule als auch das Gemeinsame Lernen sind gleichwertige Förderorte. Wir bemühen uns jedoch immer so zu beraten, dass das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht. Unsere Vision ist ein inklusives Bildungssystem, in dem jedes Kind nach seinen Fähigkeiten gefördert wird, das alle Kinder so behält wie sie sind und das kein Kind nach irgendwelchen Kriterien aussondert.

Arbeit in der Wilhelm-Busch-Schule

Kinder und Jugendliche kommen mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Sozialkompetenzen an die Wilhelm-Busch-Schule. Sie werden nach individuellen Förderplänen unterrichtet. Diese Individualisierung erfordert individualisierende Arbeitsformen, die in unterschiedlicher Form angeboten werden. Dazu gehören neben der klassischen Lehrgangsarbeit auch Angebote wie Wochenplanarbeit, Arbeitsplanarbeit, Stationenlernen, Werkstattarbeit, die Lerntheke, Arbeit in Förderbändern,... Nur so können optimale Lernvoraussetzungen für jedes einzelne Kind geschaffen werden. Für Lehrerinnen und Lehrer hat das einen permanenten Fortbildungsprozess zur Folge, der an der Wilhelm-Busch-Schule sehr aktiv gestaltet wird.

Unterstufe

Die Hauptziele der Unterstufenzeit liegen in einem sicheren Erwerb der Kulturtechniken, hier besonders im Lese- und Schriftsprachprozess, sowie darin, grundlegende mathematische Fähigkeiten zu entwickeln. Genauso wichtig wie die fachlichen Ziele sind die pädagogischen Schwerpunkte, welche besonders in den ersten Schuljahren eine große Bedeutung haben: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in erster Linie in der Unterstufe unbeschwert fühlen und das Lernen als positive Erfahrung im eigenen Können wahrnehmen. Aufgrund dessen werden vor allem handlungsorientierte Methoden gewählt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Schülerinnen und Schüler in der Unterstufenzeit auf die pädagogischen und fachlichen Ziele des weitergehenden Lernens in der Mittelstufe vorbereitet werden.

Mittelstufe

Die Mittelstufe der Wilhelm-Busch-Schule umfasst die Jahrgänge 5, 6 und 7, das bedeutet entsprechend Schüler im Alter von 10 bis 13 oder 14 Jahren. Die Arbeit in der Mittelstufe baut auf den in der Unterstufe erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf. In den Klassen 5 bis 7 werden nun die Kulturtechniken, sowie Methodenkompetenz und Arbeitstechniken gefestigt und erweitert. Zudem findet verstärkt eine Förderung im Bereich des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens und Arbeitens statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in der Mittelstufe liegt in der Förderung des sozialen Miteinanders, hier besonders unter dem Aspekt „Beginn der Pubertät“. Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt in der Mittelstufenarbeit ist die mögliche Reintegration von Schülern in das Regelschulsystem.

Oberstufe

In den Jahrgängen 8 – 10 sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbstständigkeit gefördert werden. Im Hinblick auf den Übergang Schule – Beruf werden besonders Schlüsselqualifikationen trainiert. Die Jugendlichen werden auf das Berufsleben und das Leben nach der Schule vorbereitet, indem sie an praxisorientierten Projekten und Praktika teilnehmen. Eigene Stärken und Kompetenzen werden herausgearbeitet und mit dem Arbeitsmarktsprofil abgeglichen.

(Siehe auch Terminal/Berufsorientierung/Curriculum für angemeldete Benutzer)

Integration

Seit einigen Jahren sind Lehrerinnen und Lehrer der Wilhelm-Busch-Schule in der integrativen Beschulung in der Sekundarstufe I entweder über Abordnung oder inzwischen auch Versetzung tätig.